Stammzellen Risiken bei der Stammzell-Therapie

Stammzellen Forschung ist ein umstrittenes Thema. So gut die Fortschritte hierbei auch sein mögen gibt es dennoch Risiken bei der Stammzellen-Therapie.

Derzeit beschäftigen sich die Forscher noch mit grundlegenden Fragen, etwa, wie diese speziellen kultivierten Stammzellen dazu gebracht werden können, sich in ganz bestimmte Zelltypen zu trennen, um etwa ein geschädigtes Gewebe damit zu ersetzen. Dies nennt man auch Zellersatztherapie.Bei den bisherigen Versuchen hängt es je nach Krankheitsmodell davon ab, ob es sich um einen lokalen organischen Schaden oder eher um eine systemische Erkrankung handelt. Jedoch sind die meisten therapeutisch viel versprechend und manchmal ist eine Stammzellen-Therapie auch ein letzter Hoffnungsträger für die Patienten.

Daher lassen sich immer mehr Patienten mit einer tödlichen Erkrankung oder einer irreparablen Schädigung z.B. Querschnittlähmung, einer solchen Behandlung unterziehen. Jedoch ist der Ausgang einer solchen Stammzellen-Therapie völlig ungewiss.

Nur in wenigen Fällen wird eine Transplantation von Stammzellen durchgeführt. Diese Therapien sind über lange Jahre in kontrollierten und klinischen Studien erforscht worden. Es kam nur zu einer Anwendung, da

1. der therapeutische Nutzen die möglichen Nebenwirkungen überwogen hatte
2. und es sich als effektiv erwiesen hat

Über die Stammzellen, die erst vor wenigen Jahren entdeckt wurden, existieren noch keine klinischen Studien. Jedoch die mehrfachen Studien an Tieren geben einen Grund zur Hoffnung, dass der Mensch mit Stammzellen therapiert werden kann. Leider gibt es bis heute noch keinen positiven Bericht über die Vollständige Genesung eines Menschen nach einer Stammzellen-Therapie. Ebenso wenig gibt es Belege für die Verlangsamung des Krankheitsverlaufs. Zudem gibt es kaum Studien über mögliche Risiken und Nebenwirkungen bei systemischer Gabe der Zellen.


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