Nabelschnurblut – wo kann man Nabelschnur-Blut einlagern?

In der Nabelschnur eines Neugeborenen steckt Blut mit Stammzellen, die später einmal bei einer Behandlung bestimmter Krankheiten nützlich werden können. Immer mehr Eltern lassen daher das Nabelschnur-Blut nach der Geburt einlagern.

Sie fragen sich nun wo kann man Nabelschnur-Blut einlagern? Und wozu ist Nabelschnurblut wirklich gut?

Das Blut aus der Nabelschnur kann großes bewirken. Nabelschnurblut enthält wertvolle Stammzellen die lebensrettend sein können.Die Forschung hat festgestellt das Stammzellen aus Nabelschnurblut Menschen helfen können, die an Krankheiten leiden bei denen die eigenen Stammzellen nicht richtig funktionieren oder von Krebszellen verdrängt werden. Eine dieser schweren Krankheit ist z.B. Leukämie aber auch bei anderen lebensbedrohenden Erkrankungen des Blutbildenden Systems kann die Therapie mit Nabelschnurblut helfen. Es wurden bereits bei über 70 Erkrankungen diese Stammzellen erfolgreich eingesetzt werden. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema benötigen, fragen Sie Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke nebenan – die freundlichen Mitarbeiter können Ihnen über die Nabelschnurblut Einlagerung sehr gute Informationen geben.

Nabelschnur-Blut ist deshalb besonders geeignet, weil die darin enthaltenen Stammzellen noch nicht völlig ausgreift sind. Die Transplantation von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut stellt eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung von Menschen mit Erkrankungen des Blutbildenden Systems dar, die auf einen geeigneten Spender warten. Auch eine kostenlose Spende Ihres Nabelschnurbluts ist möglich.

In Deutschland gibt es inzwischen einige dieser Blutbanken wie z.B. DKMS, Vita34 oder Seracell. Dort können Sie Ihr Nabelschur-Blut einlagern, um im Ernstfall darauf zurück zu greifen. Dies ist jedoch nicht kostenlos.


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